maxXbond: das erste Regenerationssystem für DNA-Bindungssäulen

Neue Reagenzien erlauben die Mehrfachverwendung teurer Nukleinsäure-Reinigungskits

Silicasäulen sind heute das Mittel der Wahl zur effizienten und schnellen, nicht notwendigerweise aber auch kostengünstigen Isolierung bzw. Aufreinigung von Nukleinsäuren. Diese regelrechten "high tech"-Produkte haben einen vergleichsweise hohen materiellen Wert. Die Tatsache, dass nicht alle Nukleinsäuremoleküle mit den herkömmlichen Puffersystemen von den Silica-Materialien heruntergewaschen werden können, erlaubt eine Mehrfachnutzung dieser Materialien in der Regel nicht. Zwischen 5 und 10 % der zu isolierenden Nukleinsäuren bleiben an die Silica-Matrix gebunden. Diese Restmenge an DNA-Plasmiden setzt sich zusammen aus freien Molekülen und Molekülen, eingeschlossen in ausgefällten Proteinpartikeln oder bakteriellen Fragmenten. Daher ist selbst bei eingeschränkter Wiederverwendung der Säulen, zum Beispiel für das gleiche Plasmid, die Bindungskapazität der Matrix reduziert. Als Ergebnis häufen sich in jedem Labor, das mit DNA-Bindungssäulen arbeitet, Müllberge hochwertiger Materialien an. Durch die anhaftenden Reste rekombinanter DNA-Moleküle und bakterielle Verunreinigungen handelt es sich sogar um gentechnischen Sondermüll. Dieser müßte dann gemäß der Gentechnik-Richtlinien vor der Entsorgung zur Zerstörung der Nukleinsäuren und Bakterien mit einhergehender Zerstörung der Matrizes autoklaviert werden.
Wir stellen hier das erste Regenerationssystem maxXbond für reine Silica-Matrix DNA-Bindungssäulen bzw. maxXbond AX für Silca-basierte Anionenaustauscher vor, die - nachgewiesen durch Gelelektrophorese und PCR-Analytik - eine 100%ige Nukleinsäure-Freiheit herstellen und Kosteneinsparungen von bis zu 70 % mit sich bringen.  

www.maxxbond.de